Recycling

Warum Recycling wichtig ist

Die Rohstoffe auf unserer Erde sind begrenzt. Unmengen an Plastikmüll treiben im Meer. Und das durch die verschiedenen Meeresbewohner aufgenommene Mikroplastik landet letztendlich auch auf unserem Tisch. Wie soll diesen Problemen am besten entgegnet werden? Die Lösung scheint einfach: Recycling.

Was ist Recycling und warum wird es benötigt?

Recycling ist die Antwort auf die Nebeneffekte der sogenannten Wegwerfgesellschaft.
Das Wort bedeutet so viel wie Wiederverwertung und lässt schon viel über die Intention vermuten. Denn der meiste Müll zerfällt nicht einfach, sondern bleibt häufig unbearbeitet noch Jahre lang bestehen. Recycling bietet eine Lösung für dieses Problem – durch die Verarbeitung und den Wiedereinsatz von recycelbarem Müll wird der Wertkreislauf geschlossen. Der Müll wird also wiederverwendet oder in seine einzelnen Bestandteile zersetzt.

Das schont die Umwelt: Weniger Energieverbrauch, reduzierter Treibhauseffekt, geringerer Verbrauch an fossilen Brennstoffen und weniger Versauerung von Wasser und Boden sind die Folgen. Wer seinen Müll also sauber trennt und recycelt, hilft aktiv der Umwelt.

Glasflaschen einzuschmelzen oder wiederzuverwenden verbraucht beispielsweise weniger Energie als die Herstellung von neuem Material.
Die Herstellung von Recyclingpapier erfordert weniger Rohstoffe in Form von Holz.
Dennoch – alles lässt sich nicht recyceln. Deswegen ist es wichtig, den Müll, vor allem aus Plastik, möglichst gering zu halten und Gegenstände so häufig wie möglich wiederzuverwenden.

Der Grundgedanke von Recycling besteht also in einem bewussten Umgang mit Ressourcen.
Und das Beste ist: jeder kann daran teilhaben und die Umwelt schonen.

Richtig recyceln

Richtig zu recyceln ist einfach. Es ist wichtig zu wissen, welche Tonnen es gibt und wie diese befüllt werden dürfen.

Leichtverpackungen (LVP) aus Kunststoff, Alu, Weißblech oder Verbundsmaterialien.

Altpapier, also Papier, Kartonagen und Verpackungen aus Pappe oder Karton.
Allgemein Speisereste aus dem Haushalt, Kaffee- und Teefilter und Gartenabfälle wie Laub, Stroh oder kleine Zweige.
Abfälle, die nicht verwertbar sind, wie Hygienepapiere, Staubsaugerbeutel oder kleine Kunststoffprodukte, die keine Verpackungen sind.
Altglas sollte nach Farben sortiert im Altglascontainer entsorgt werden.
Leider kann nicht jeder Müll recycelt werden – Plastik stellt hierbei ein häufiges Problem dar. Dieses muss genau voneinander getrennt werden. Bei Stoffen, die eng miteinander verbunden sind, kann sich das schwierig gestalten. Pappbecher mit Kunststoffbeschichtung sind beispielsweise schwer voneinander zu trennen. Deswegen sollte besonders viel Wert darauf gelegt werden, möglichst wenig Plastikmüll zu produzieren. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, geben die Etiketten oft Hinweise darauf, ob es sich um ein recycelbares Produkt handelt. Weichplastik wie PET und LDPE sowie Hartplastik wie HDPE und PP sind recycelbar. Jeder kann also seinen Teil zum Schutz der Umwelt beitragen. Richtiges Recycling und Plastikmüll zu reduzieren bedeuten für jeden Einzelnen wenig Aufwand, haben aber in der Masse einen großen Effekt.
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Karsten Daugill – Geschäftsführer

ecoBOX, eine Marke der IBONIC GmbH (MEISTERBOTE)